Maureen Yancey im Interview mit Rapspot.de [Interview]

International — von Scorp am 1. Februar, 2010 um 02:35

Maureen Yancey

Die BlogParty-Kollegen von Rapspot.de haben sich wieder einmal ein dickes Interview aus dem Hut gezaubert und zwar hatten sie die Gelegenheit mit Maureen Yancey zu sprechen. Wem dieser Name nichts sagt, dem sei an dieser Stelle eventuell noch einmal verziehen, doch der Name “Ma Dukes” sollte denke ich jedem geläufig sein. Wer es jetzt immer noch nicht weiß: Rapspot.de hat die Mutter von J. Dilla interviewt. So, jetzt isses raus und hier ein kleiner Vorgeschmack auf das gesamte Interview, zu welchem ihr durch den unten stehenden Link kommt.

Guten Tag Mrs. Yancey. Erst einmal danke für die Zusage zu diesem kleinen Interview. Sprechen wir kurz über die “J. Dilla Foundation”. Können Sie uns kurz noch einmal erläutern, was denn die Mission und Aufgabe der Foundation ist?

Die Mission der “J. Dilla Foundation” ist es, Gruppen und Solo-Künstler jeden Genres – Vocal wie Instrumental – in ihrer Sache zu unterstützen. Dieser Support wird über Zuschüsse gegeben werden und außerdem wird es auch individuell angepasste Stipendien für Studenten der Musik geben – es geht eben um das finanzielle Unterstützen von Musikern. Des Weiteren werden wir Workshops anbieten mit Künstlern, die bereits ihr Können unter Beweis gestellt haben – sprich aktuell in der Musik bereits erfolgreiche Künstler.

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Mal die grundlegende Frage: Wie war J.Dilla als Kind und in seiner Entwicklung zum großen Musiker, der er später ja wurde?

Dilla war schon als Kind eines der bravsten und sprachgewandtesten Kinder, die man sich nur vorstellen kann. Er hat immer auf seine jüngere Schwester aufgepasst und sich in jeder Situation schützend vor sie gestellt – he was the most precious children I’ve ever seen. Ich habe etliche Jahre in der Kinderbetreuung gearbeitet und bin in Detroit nun schon seit 30 Jahren ehrenamtlich aktiv und in dieser Zeit habe ich noch kein Kind gesehen, das sich besser benommen hat als Dilla. It wasn’t a fear of mis-behaving it was a choice. Dilla war auch sehr gebildet, schon in seinen jungen Jahren habe ich ihm nie bei den Schulaufgaben oder beim Lernen helfen müssen – nie. Bereits mit 2 Jahren hatte er schon gewisse Neigungen zur Musik und damals wollte er immer eine Sonnenbrille zusammen mit einem Mantel und einer Jacke tragen. Er spielte damals schon mit Platten. Er wollte nie Spielzeugautos oder -züge oder mit Bausteinen spielen oder andere, konventionelle Spielzeuge – nur Platten und etwas worauf er sie spielen konnte.

Hier zum gesamten Interview

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