Scorp über: The Plot & Dirty Sánchez – Freunde des schlechten Geschmacks
So, nachdem ich Vollidiot meinen ursprünglichen Text über das neue Album “Freunde des schlechten Geschmacks” von The Plot & Dirty Sánchez mittlerweile 2 mal versehentlich gelöscht habe (gut, für das erste mal ist meine Mutter verantwortlich…) und der Fabian ziemlich penetrant sein kann (ja, er macht die Promoarbeit, verständlich…), sitze ich hier nun ein drittes [...]
So, nachdem ich Vollidiot meinen ursprünglichen Text über das neue Album “Freunde des schlechten Geschmacks” von The Plot & Dirty Sánchez mittlerweile 2 mal versehentlich gelöscht habe (gut, für das erste mal ist meine Mutter verantwortlich…) und der Fabian ziemlich penetrant sein kann (ja, er macht die Promoarbeit, verständlich…), sitze ich hier nun ein drittes mal an der ganzen Geschichte. Ich sag euch aber eins, sollte mein PC den Text wieder löschen, dann wars das! Dann kann mich der Fabian von mir aus auch öffentlich steinigen oder sowas, oder die Jungs vom Plot fressen mich auf… Wobei, ich ja eigentlich kein Indierocksänger bin…. Noch nicht….
Also, ich meine mich zu entsinnen, dass ich dem Album das Prädikat “Gut” gegeben habe. Die Jungs machen… Ja was machen sie eigentlich? Im Interview mit Mixery Raw Deluxe sagten sie, sie wollen sich nicht auf eine bestimmte Musikrichtung festlegen, sondern der Hörer soll das für sich selbst entscheiden. Auf keinen Fall aber machen sie Rap-Rock-Crossover. Nun denn, dann ist es eben HipRock. Sollte es diese Musikrichtung bislang noch nicht geben, so sei sie hiermit erfunden!
Ich habe bereits einige Reviews zu dem Tape gelesen, und oft wurde ihr “jugendlicher Humor” kritisiert. Nun, mich persönlich stört er nicht. Entweder hatten die anderen Hörer eine schwere Kindheit oder sind Spaßfrei, wie man hier in München so schön zu sagen pflegt. Natürlich habe auch ich nicht über jeden Witz gelacht, aber es kam nie Fremdscham auf, wie andernorts beschrieben. Im Gegenteil, ich finde es jedes mal lustig wie die Jungs am Ende des Titelsongs im Kanon “Motherfucker” singen.
Was mir besonders aufgefallen ist: das Album hat sehr gutes Live-Potential, nur leider fehlt es mir ein bisschen an der Umsetzung. Es fehlt mir dieser gewisse Druck dahinter, dieses Geschreie, Gebrülle, ihr wisst was ich meine. Nehmen wir zum Beispiel das Intro. Wirklich super Ding, nur kommt die Hook, die eigentlich alle auf einem Konzert zum Mitschreien bewegen soll, ein bisschen langweilig eingerappt daher. Natürlich kann man das auf einem Konzert locker wett machen, aber ich hätte mir auch auf der Albumversion mehr Druck gewünscht, damit man wenigstens einen Hauch der Live-Version abbekommt.
Wirft man ein Blick in meine iTunes-Bewertung so hat das Album 3-Sterne abbekommen. “In einem Zug” ist der einzige Song, der unter dieser Bewertung liegt, was aber auch mit meinem vollkommen subjektiven Musikgeschmack zusammenhängen mag. Anderen wird er möglicherweise sogar besser gefallen als “Keep Runnin’”, der wohl den “HipHop-lastigsten” Song der kompletten Platte darstellt und somit gleich meinen Anspieltipp für euch.
Abschließend bleibt noch zu sagen, dass die Jungs hier eine ordentliche Platte abgeliefert haben. Für jeden Geschmack sollte ein Song dabei sein. Nächstes mal einfach nur den Urmenschen in sich ein bisschen mehr herauslassen und lauter und öfter rumbrüllen, dann rutscht das Album gleich eine Bewertungseinheit höher :D
Anspieltipps:
2. Freunde des schlechten Geschmacks
7. Keep Runnin’
8. Aussicht
P.S.: Einwände gegen diesen völlig subjektiven Gedankenauszug meinerseits bitte an “Imnotinterestedin@trashmail.de” schicken. Danke sehr!
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ADMIN ^^
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