Produkttest: Dual Vertical 150i

iPhone Docking Station DUal Vertical 150i

Hier Ende letzten Monats angekündigt, komme ich endlich dazu den Produkttest über die iPhone-Dockingstation Dual Vertical 150i aus dem Angebot des Audio & Hifi Online-Händlers Elektronik-Star niederzuschreiben. Und um es vorweg zu nehmen: Nette Leute in der PR-Abteilung und ein gutes Produkt überzeugten mich von der Station!

Angefangen hat alles allerdings mit einem halb defekten und nicht funktionsfähigen Gerät, das mich kurzzeitig an meiner eigenen Intelligenz zweifeln ließ, was Elektrogeräte angeht. Ausgepackt – ihr wisst gar nicht wie schwer es ist etwas aus einer Styroporverpackung auszupacken, wenn es nichts gibt, dass man mehr hasst, als das Gefühl von Styropor zwischen den Fingern und das unfassbar eklige quietschen, das es von sich gibt, wenn man es aneinander reibt – ins Regal gestellt, angesteckt – zwischenzeitlich auch noch darüber nachgedacht ob man für das Kabel noch ein Loch in die Regalseite sägt – und dann ging erstmal nichts. Wieso, weshalb, warum? Weil der Schalter auf der Rückseite nicht eingeschaltet war. Vollidiotentestdurchfall numero uno mit Bravour gemeistert. Schalter gefunden, eingeschaltet, Power-Knopf noch gedrückt – liebe Kinder, vergesst niemals den Power-Knopf, das ist meistens der, der rot leuchten kann – und schon erschienen die heiligen 5 Buchstaben auf dem Display: T-U-N-E-R.
Da ich nicht so der Radiomensch bin, iPod direkt erstmal angeschlossen und versucht die iPod-Funktion reinzuknallen. Ging nicht, wollte nicht, ich konnte nicht! Verzweiflung machte sich breit. Fernbedienung ausgepackt, Anlage ausgemacht, mit der Fernbedienung nochmal angemacht – vielleicht geht es ja so, dachte sich der kleine Denis – aber auch das wollte nicht wie es eigentlich sollte. Dass ich minutenlang fassungslos auf die Bedienungsanleitung starrte, das auch noch als Mann, lasse ich hierbei mal unerwähnt. Das Ding wollte einfach nicht so wie ich wollte.
Die Ruhrpotter würden jetzt quasi nach dem Motto “Was nicht passt, wird passend gemacht” vorgehen, ich setzte mich an das MacBook und schrieb erstmal eine Mail. Ich wollte die Hoodjungs zusammenrufen, damit die sich das Teil mal mit ihren Baseballschlägern vornehmen können. Kurz vor abschicken der Mail verwarf ich aber auch diesen Plan, da ich die Sinnlosigkeit darin selbst erkannte…

Also den netten Leuten von electronic-star.de eine Mail geschrieben, das Problem geschildert und nach einer neuen Anlage gefragt. Kein Problem, wenige Tage später hielt ich auch schon das nächste Paket mit einer niegelnagelneuen Anlage in Händen. Das hieß erneutes Styropor-anfassen und -quietschen ertragen, um endlich das Schmuckstück in mein Regal stellen zu können.

Nach einem halben Herzinfarkt als erneut die heiligen 5 Buchstaben T-U-N-E-R auf dem Display aufleuchteten und ich dachte es wäre erneut alles vorbei – Weltuntergang sollte ja 2012 eintreten – funktionierte Gott sei Dank die iPod-Funktion und ich konnte meine ultimative Playlist, die passender weise auf den Namen “Ultimative Playlist” hört, volle Kanne aufdrehen. Jim Jones, Juelz Santana und Cam’Ron brachten das Jahr 2003 in mein Zimmer zurück und die Welt war wieder gerettet. Dankt mir später, ich habe im Alleingang den Weltuntergang verhindert!

Eine Feier musste her, denn was ist ein verhinderter Weltuntergang ohne Feier? Also alle Freunde zusammengetrommelt, 2 an der Zahl, und eine Grillparty ins Leben gerufen, die ich wohl nie vergessen werde. Lag allerdings nicht an der Anlage selbst, sondern an den darauffolgenden 2 Wochen, in denen ich massive Magenprobleme hatte weil ich wohl irgendetwas schlechtes gegessen hab. Dass die Gäste Sex auf dem Sofa hatten sei auch mal unerwähnt. Die Leute strömten quasi nur so in meine Wohnung. Ob es an der guten Musik lag, oder weil jeder Gast mit seiner Freund/In eintrudelte weiß ich nicht. Party gut, alles gut.

Was bleibt also noch zu sagen? Die Anlage lief auch die nachfolgenden Tage fehlerlos, Radio hörte ich allerdings nicht mehr, wohl aus Angst vor der Tuner-Funktion und den anfangs damit verbundenen Problemen. Erwähnt sei bei dieser vielseitigen Dockingstation noch der integrierte mp3-fähige CD-Player und USB-Anschluss, da bleiben eigentlich keine Wünsche mehr offen.

Achja, eins noch: An das Ding kann man auch sein MacBook anstecken, sofern man eins besitzt. Windows-Laptops gehen hoffentlich nicht und ihr besitzt auch hoffentlich keines wenn ihr Stammleser dieses Blogs seid. Apple-Fanboy ftw!

Fazit: Die Dual Vertical 150i hat meine Erwartungen erfüllt. Die Boxen erzeugen Krach wie sie sollen, der iPod wackelt nicht in der Halterung und die Fernbedienung erfüllt auch ihren Zweck: Die Ferne zum Gerät überbrücken, damit man auf keinen Fall von der gemütlichen Couch aufstehen muss.
Müsste ich euch das Gerät verkaufen, würde ich es wohl mit den Worten “Ist gut das Teil. Kauf es!” machen.

Danke für die Möglichkeit die Anlage zu testen und Danke an jeden, der auf der Grillparty dabei war für einen unvergesslichen Abend. Hat eigentlich nur der dope Mac gefehlt, aber das wird sicherlich an anderer Stelle nachgeholt. Grüße nach Ansbach :)

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Eigentlich ja Denis, 21 Jahre alt, SEO-Mensch und Gründer von PlayMuzikk.de. Deutschrap hin, Amirap her - keep it up! G-Punkt gefunden - Mission erfüllt!

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