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><channel><title>PlayMuzikk &#187; 140 Zeichen</title> <atom:link href="http://www.playmuzikk.de/category/140-zeichen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.playmuzikk.de</link> <description>Musikblog über Deutschrap / HipHop. Du findest aktuelle News, Videos, Songs, Albuminfos, Mixtapes, Reviews und mehr aus Deutschland und Amerika.</description> <lastBuildDate>Wed, 15 May 2013 09:57:59 +0000</lastBuildDate> <language>de-DE</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.4.2</generator> <item><title>Yelawolf &amp; Travis Barker &#8211; Psycho White</title><link>http://www.playmuzikk.de/2012/11/13/yelawolf-travis-barker-psycho-white/</link> <comments>http://www.playmuzikk.de/2012/11/13/yelawolf-travis-barker-psycho-white/#comments</comments> <pubDate>Tue, 13 Nov 2012 16:07:22 +0000</pubDate> <dc:creator>Lisa</dc:creator> <category><![CDATA[140 Zeichen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.playmuzikk.de/?p=42874</guid> <description><![CDATA[Releasedate: 13. November 2012
Label: The Shady/Ghet-O-Vision/Interscope Records
Spieldauer: 20:00
Homepage: <a
href="http://http://slumerican.co/slumericantour.html" title="Yelawolf" >Yelawolf</a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><p>Musik, bei der einem die Tränen kommen &#8211; und zwar nicht aus Freude.</p><p>Da vermutet man nichts böses und dann sowas.<br
/> Was man als ungleiches Duo so alles falsch machen kann, hat ja das Projekt <strong>Xavas</strong> vor nicht allzu langer Zeit eindrucksvoll bewiesen. Dass Yelawolf und Travis Barker jedoch in meiner persönlichen Skala der Xavas-Grenze erschreckend nahe kommen, da hätte ich nicht mit gerechnet.</p><p>Nun gut, bleiben wir bei den Fakten. Nachdem <strong>Yelawolf und Travis Barker</strong> ankündigten, dass eine gemeinsam EP kommen wird, war die Freude groß. Auch nach der Videoauskopplung zu Push Em wurde die besagte Freude nicht weniger. Nach Wochen des Wartens wurde heute endlich die Psycho White EP veröffentlicht. 5 Tracks mit insgesamt 20 Minuten Laufzeit erwarten den Hörer. Yelawolf flaniert galant über die Beats, mal im Doubletime, mal mit aller Ruhe, währen Travis zielsicher das Schlagzeug bedient. Jedoch hätte man sich ein wenig mehr verausgaben können. Unfassbare Drum-Solos waren die Erwartung, dazu einen Yela, der sich die Seele aus der Kehle schreit. Aber auf sowas wartet man vergebens.</p><p>Die Idee an sich, die beiden musikalischen Gegenteile zusammen zu packen, ist ja erst mal keine schlechte. Trotzdem hätte man da mehr raus holen können. Selbst wenn die zwei zu erst keine Zusammenarbeit geplant hatten und Yela sich auf sein 2013 erscheinendes <strong>Trunk Musik Returns</strong>, sowie auf die <strong>Slumerican Tour</strong> konzentriert, fällt das Fazit eher mager aus.</p><p><strong>Psycho White</strong> kann man sich zulegen, ist aber nicht zwingend notwendig und wird auch die Musikgeschichte nicht nachhaltig verändern. Neben der schon veröffentlichten Single <strong>Push Em</strong> sollte man sich noch den Track <strong>Director&#8217;s Cut (Michael Myers &amp; Superman)</strong> anhören.</p><p>Viel Spaß beim hören, falls man das überhaupt möchte.</p><p>&nbsp;</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.playmuzikk.de/2012/11/13/yelawolf-travis-barker-psycho-white/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Macklemore x Ryan Lewis &#8211; The Heist</title><link>http://www.playmuzikk.de/2012/10/23/macklemore-x-ryan-lewis-the-heist/</link> <comments>http://www.playmuzikk.de/2012/10/23/macklemore-x-ryan-lewis-the-heist/#comments</comments> <pubDate>Tue, 23 Oct 2012 13:09:00 +0000</pubDate> <dc:creator>Lisa</dc:creator> <category><![CDATA[140 Zeichen]]></category> <category><![CDATA[Macklemore]]></category> <category><![CDATA[Ryan Lewis]]></category> <category><![CDATA[The Heist]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.playmuzikk.de/?p=42749</guid> <description><![CDATA[Releasedate: 24.Oktober 2012
Label: unsigned
Spieldauer: 77:00
Homepage: <a
href="http://macklemore.com/" title="Macklemore" >Macklemore</a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Hipster-Welle in Deutschland ist es nun offiziell wieder so richtig cool Second Hand zu shoppen.<strong> Macklemore</strong> sei Dank!</p><p>Der seit dem Jahre 2000 rappende Typ aus Seattle haut zusammen mit seinem Produzenten<strong> Ryan Lewis</strong> und dem neuen Album <strong>The Heist</strong> eine ganz schöne Bombe raus. Obwohl das Album heiß diskutiert wird, sollte man vorab erwähnen, dass es wie bei <strong>Casper</strong> ist : Entweder voll dein Ding, oder du findest es richtig scheiße.</p><p>Auf insgesamt 15 Anspielstationen der „Standart Edition“ befinden sich unter anderem auch die vorab releasten Singles <strong>Wings, Thrift Shop ft. Wanz und Same Love ft. Mary Lambert.</strong></p><p>Featuretechnisch holte sich das Rapper-Produzenten Duo mir nichts, dir nichts <strong>Schoolboy Q, Ray Dalton, Buffalo Madonna</strong> und so weiter und so fort ins Boot.</p><p>Die Beats sind größtenteils mit deutlich zu hörender Unterstützung von Piano-Klängen und Trompetenbegleitung. Das sollte man jedoch in der Kategorie „Keinesfalls störend“ verbuchen. Heimlicher Hit des Werks ist <strong>Neon Cathedral</strong>, in dem es um Alkoholabhängigkeit geht. Man mag meinen, dass<strong> Ben Haggerty</strong> (so <strong>Macklemore</strong> bürgerlich) langsam genug von Themen wie Drogenkonsum, Alkohol und sozial kritischem Inhalt hat, aber nein, da ist noch viel Luft nach oben – wie bei Marilyns Rock.</p><p>Ganz großes Kino ist natürlich auch der Track <strong>Same Love ft. Mary Lambert</strong>. Nach<strong> Frank Oceans</strong> Outing zur Homosexualität  ist es nun wohl an der Zeit, dass sich Musiker nach und nach zum Thema äußern und das ganze natürlich schon immer super fanden. <strong>Macklemore und Ryan</strong> setzen das Thema jedoch gekonnt um, packen das Ganze auf einen schönen, seichten Beat und lassen die bezaubernde Stimme von <strong>Mary Lambert</strong> die Hook trällern. Alles richtig gemacht.</p><p>Störender Punkt des Longplayers ist der Titel <strong>BomBom ft. The Teaching</strong>. Schön und gut, passt auch ins Soundbild des Ganzen, aber warum man nun einen Instrumental Track auf so ein Album packen muss, bleibt fragwürdig. Durch die Platzierung in der Mitte der 15 Tracks ist es natürlich ein stilistisches Bruchmittel, welches man sich aber auch hätte sparen können.</p><p>Wie schon erwähnt: Entweder man mag es, oder eben nicht. Wer den ein oder anderen Track vom guten <strong>Macklemore</strong> schon kennt und den günstiger weise auch noch toll findet, der sollte sich <strong>The Heist</strong> unbedingt zulegen. Das Ding ist sein Geld absolut wert und hält alles in einem keine negativen Überraschungen parat.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.playmuzikk.de/2012/10/23/macklemore-x-ryan-lewis-the-heist/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Jessie Ware &#8211; Devotion</title><link>http://www.playmuzikk.de/2012/10/23/jessie-ware-devotion/</link> <comments>http://www.playmuzikk.de/2012/10/23/jessie-ware-devotion/#comments</comments> <pubDate>Tue, 23 Oct 2012 12:56:11 +0000</pubDate> <dc:creator>Lisa</dc:creator> <category><![CDATA[140 Zeichen]]></category> <category><![CDATA[Devotion]]></category> <category><![CDATA[Jessie Ware]]></category> <category><![CDATA[Running]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.playmuzikk.de/?p=42742</guid> <description><![CDATA[Releasedate: 30. Oktober 2012
Label: Island (Universal)
Spieldauer: 42:04
Homepage: <a
href="http://jessieware.com/" title="Jessie Ware" >Jessie Ware</a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p
style="text-align: justify;">Die britische Musikproduzentin <strong>Jessie Ware</strong> veröffentlichte dieses Jahr ihr erstes Soloalbum namens <strong>Devotion</strong>.</p><p>Das 11 Track starke Werk beinhaltet unter anderem die <strong>Single 110%</strong>, welche auf Platz fünf in England chartete. Bevor Jessie Ware sich entschied selbst zum Mikrofon zu greifen arbeitete Sie als Musikproduzentin für unter anderem <strong>SBTRKT</strong>.</p><p>Der DJ mit der Maske dürfte dem ein oder anderen bekannt sein. Durch eingängige Dubstep und RnB Beats begeisterte das Duo aus London diverse Künstler und veröffentlichte Remixe von unter anderen <strong>M.I.A</strong> und <strong>Modeselektor</strong>.</p><p>Der Sound von <strong>Jessie Ware</strong> ist stiltechnisch irgendwo zwischen RnB und dem Synthie-Sound der achtziger Jahre einzuordnen. Die Tracks auf Devotion sind allesamt eher schlicht gehalten, was bedeutet, dass es immer einen klaren Beat gibt, ohne viel geschnörkel. Auch die Effekte und Samples gliedern sich stimmig in das Gesamtwerk ein. Stimmlich gehört<strong> Jessie</strong> zur Garde der ganz großen Ladys. Wo die Sängerin oft mit <strong>Whitney Houston</strong> verglichen wird, erinnert ihr Stil doch eher an<strong> Sade</strong>. Auch wenn die Stimme auf den einzelnen Liedern eher zurückhaltend wirkt, überzeugt sie zeitgleich mit einer ganz angenehmen Power. In Ihren Videos erinnert Ware dann doch eher an Adele – streng zurückgekämmte Haare, riesiger Dutt, nicht zu viele Bewegungen und unglaublich schöne, jedoch schlichte Garderobe.</p><p>Videoauskopplungen zum Album sind übrigens <strong>110%, Running, Wildest Moments und Night Light</strong>, welche allesamt künstlerisch sehr gut umgesetzt wurden und nicht vom eigentlich Inhalt des Tracks ablenken.</p><p>Wer sich also mal wieder eine Platte abseits des Hip Hop anschaffen möchte, sollte sein Augenmerk auf <strong>Devotion</strong> legen. Ein sehr angenehmes, gut gemischtes und keinesfalls aufdringliches Gesamtwerk.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.playmuzikk.de/2012/10/23/jessie-ware-devotion/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Blumio &#8211; Drei</title><link>http://www.playmuzikk.de/2012/04/13/blumio-drei/</link> <comments>http://www.playmuzikk.de/2012/04/13/blumio-drei/#comments</comments> <pubDate>Fri, 13 Apr 2012 16:50:32 +0000</pubDate> <dc:creator>Widefeld</dc:creator> <category><![CDATA[140 Zeichen]]></category> <category><![CDATA[Blumio]]></category> <category><![CDATA[Drei]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.playmuzikk.de/?p=38281</guid> <description><![CDATA[Releasedate: 13. April 2012
Label: Japsensoul
Spieldauer: 56:51
Homepage: <a
href="http://www.blumio.net" title="Blumio" >Blumio</a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<h4>Erwartung an das Album:</h4><p>Woher kennt man eigentlich <strong>Blumio</strong>? Ahja, da war dieses kleine aber feine Video Meine Lieblingsrapper, in dem er eine Menge bekannter Rapper imitierte. Und das sehr gekonnt. <strong>Blumios</strong> Version von <strong>Massiv</strong> ist mir immernoch in fabelhafter Erinnerung. Natürlich wollte der niedliche Japaner zeigen, dass er nicht nur Rapper nachahmen kann, sondern auch selbst etwas zu erzählen hat und so folgten die ersten Alben des Imitators. So richtig im Kopf blieb mir dabei allerdings nur das (un)freiwillig komische Video zu Rosenkrieg. Unbedingt angucken. Genau dafür wurde der Begriff &#8220;Fremdschämen&#8221; erfunden. <strong>Blumio</strong> gehört irgendwie nirgendwo dazu. Weder ist er einer der Alteingesessenen, noch einer der momentan Aufsteiger. <strong>Blumio</strong> ist eben <strong>Blumio</strong>. Und damit zumindest ein Unikat. Man merkt, ich bin nicht gerade angetan von unserem gelben Freund, ich habe mich bisher auch noch nie auf Albumlänge mit ihm beschäftigt, aber ich lasse mich gerne positiv überraschen. Zeit für <strong>Drei</strong>.</p><h4>Tracks:</h4><p><strong>1. Das Ist Drei</strong></p><p>Ein kleiner Rundumschlag gegen andere Rapper, Dummheit und Dschungelcamp. Das wirkt technisch längst überholt und wenig spektakulär. Als Intro zu kraftlos und uninteressant.</p><p><strong>2. Alieninvasion!</strong></p><p>Aliens. Endlich hat die Menschheit die Aliens entdeckt und führt natürlich erstmal Krieg. Man will ja zeigen wer hier der Boss ist. Kräftiger Bass dröhnt durch die Lautsprecher. Ganz nett erzählt und vorgetragen. Die Hook ist dagegen nervig.</p><p><strong>3. Der Letzte Samurai</strong></p><p><strong>Blumios</strong> Battletrack. Wütend und hungrig schießt er wild um sich während die Sprachhülsen neben ihm zu Boden prasseln. Der aggressive <strong>Blumio</strong> gefällt mir gut. Ist nicht die Offenbarung, aber ein guter Track mit hervorragendem Beat.</p><p><strong>4. Alles Anders</strong></p><p>3 Geschichten die beweisen, dass man sich immer treu bleiben sollte und am Ende des Tages nur zählt, dass man selbst mit sich zufrieden ist. Die Gesangshook passt wunderbar. Der Beat stresst mich ein wenig. Geht so.</p><p><strong>5. Das Passiert Mir Sonst Nie</strong></p><p><strong>Blumio</strong> rappt entgegen aller Rapperklischees von Erektionsproblemen. Das soll zwar auf Biegen und Brechen witzig sein, ist es aber nur bedingt. Und diese eklige Hook. Na gut, nächster Titel bitte.</p><p><strong>6. Vergiss Das Nie</strong></p><p>Aussage: Jeder hat seine Leichen im Keller.  Drückende Stimmung, düsterer Beat, schön gesungener Refrain.</p><p><em>&#8220;Wer frei von Sünde ist werfe den ersten Stein.&#8221;</em></p><p><strong>7. Zeitkapsel</strong></p><p>Ein Brief an den <strong>Blumio</strong> im Jahre 2035. Neben <strong>Detox</strong> liegt <strong>Drei</strong>. Ja, das wird den alten <strong>Blumio</strong> freuen, wenn er das hört. Und <strong>Pimpulsiv</strong> wird zum mittlerweile 2. mal auf der Platte gedisst. Jetzt verdient es Erwähnung. Kann man sich geben, muss man aber nicht.</p><p><strong>8. Immer Noch Die Kings feat. Habesha</strong></p><p>Der erste totale Ausrutscher. Eine schreckliche, Brechreiz erzeugende Hook, langweiliger Beat, nichtssagender Representer und uninteressantes Feature. Bitte nichts mehr in der Form. Nie wieder.</p><p><strong>9. Die Wundervollste Zeit</strong></p><p>Auch ein trauriger Song über verlorene Liebe darf nicht fehlen. Das Ganze klingt so, wie man es vermuten würde. Nur der Refrain&#8230; Aus der Belanglosigkeit der Strophen hinaus und rein in die effektgeladene Ekligkeit. Das tut weh, <strong>Blumio</strong>. Zum Ohrenausreißen.</p><p><strong>10. Killepitsch feat. Jayjay (Intro)</strong></p><p>Skit. Nur ne gaaaanz winzige Einführung in den nächsten Song.</p><p><strong>11. Killepitsch feat. Jayjay</strong></p><p>Ich bin in einer Dauerschleife an Kotzhooks gelandet. Und mit jeder Hook wird es schlimmer. Killekillekillekillekillepitsch oder so. Das ist alles. Immer wieder dieses Scheissgelaber im Ohr. Wenn ich nicht diese Review schreiben müsste, wär ich jetzt ausgestiegen. Drei Songs, dreimal zuckt der Skipfinger unaufhörlich. Achja, es geht um Party und Saufen. Und würg. Mir ist schlecht.</p><p><strong>12. Gott vs. Teufel</strong></p><p>Gott kämpft gegen den Teufel. Textlich werden da keine Bäume ausgerissen. Ein Kampf eben. Der kleine Twist am Ende, weswegen Gott und Teufel kämpfen, ist einzig wert den Song zu Ende zu hören. Achja, dieses wiederholende Ding alle 16 Zeilen. Nochmal unerträglich.</p><p><strong>13. Song für die verregneten Tage</strong></p><p>Endlich ein Lichtblick. Wunderbarer Song. Und er hält was er verspricht. Eben ein Song für verregnete Tage, von denen wir ja genug haben in Deutschland. Scheißtage kenn ich zur Genüge und ein weiteres Lied, das die Stimmung auffängt kann nie schaden. Widefeld mag dich ganz doll.</p><p><strong>14. Mein Ganzes Leben In 7 Minuten<br
/> </strong></p><p><strong>Blumio</strong> lässt sein Leben Revue passieren. Interessanter, tiefer Blick in die Vergangenheit des Künstlers. Zwischen Mobbing in der Schule, Schläge vom Vater und den ersten Gehversuchen im Rapbusiness. Dauert solange wie eben nötig und ist durchaus hörenswert.</p><p><strong>15. Wir Träumen Gemeinsam Von Besseren Tagen </strong>(Video ansehen)</p><p>Der letzte Song. Es geht um die Morde an ausländischen Kleinunternehmern und den Umgang der Behörden damit. Für mehr Zusammenhalt und gegen Nazis. Da kann man ja nicht widersprechen. Übrigens das Unwort, mit dem die Medien diese Morde bezeichneten, war das klischeehafteste, respektloseste, und ekligste das mir in diesem Kontext je zu Ohren kam.</p><h4>Fazit:</h4><p>Der Japaner mit dem Irokesen ist ein Fall für sich. Sein Gespühr für Kotzwürg-Refrains ist ausgeprägter als der eines <strong>Kollegah</strong> Schrägstrich <strong>SunDiego</strong>. Unfassbar. Wenn er singt und etwas musikalischer wird klingt das meist um Jahre besser. Ich empfehle mehr davon. 4-5 Songs sind durchaus zu empfehlen und mein Highlight für die verregneten Tage wird noch öfter in meinem Walkman rotieren. Walkmans sind cool. Das Album ist themenreich und abwechslungsreich. Interessenten sollten aufjedenfall mal reinhören und sich selbst ein Bild machen. Mich hat er zwar nicht überzeugt, aber er ist immerhin in meine Playlist aufgenommen. Glückwunsch dafür. Außerdem ist der Kerl irgendwie sehr sympathisch und knuddelig. Nix sehen, nix sagen, nix hören. <strong>Drei</strong>.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.playmuzikk.de/2012/04/13/blumio-drei/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Die Orsons &#8211; Jetzt EP</title><link>http://www.playmuzikk.de/2012/04/01/die-orsons-jetzt-ep/</link> <comments>http://www.playmuzikk.de/2012/04/01/die-orsons-jetzt-ep/#comments</comments> <pubDate>Sun, 01 Apr 2012 18:15:28 +0000</pubDate> <dc:creator>Widefeld</dc:creator> <category><![CDATA[140 Zeichen]]></category> <category><![CDATA[Chimperator]]></category> <category><![CDATA[Die Orsons]]></category> <category><![CDATA[Jetzt]]></category> <category><![CDATA[Juice]]></category> <category><![CDATA[Kaas]]></category> <category><![CDATA[Maeckes]]></category> <category><![CDATA[Plan B]]></category> <category><![CDATA[Tua]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.playmuzikk.de/?p=38048</guid> <description><![CDATA[Releasedate: 29. März 2012
Label: Juice CD
Spieldauer: 35:53
Homepage: <a
href="http://www.chimperator.de" title="Chimperator" >Chimperator</a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<h4>Erwartung an das Album:</h4><p>Die erfolgreichste und einzige Deutschrapboyband des Landes ist zurück. <strong>Die Orsons</strong> zaubern uns eine wunderhübsche Beilage zur <strong>Juice</strong> in die Finger und nennen das ganze <strong>Jetzt EP</strong>. 8 Songs der 4 verrückten Kunstbegabten, ganiert mit einem Bonustrack zusammen mit <strong>MC Basstard</strong> und <strong>JAW</strong>. Klingt schön, sieht schön aus, schmeckt gut. In höchster Vorfreude auf hervorragend produzierte Beats von <strong>Maeckes</strong> und <strong>Tua</strong>, lebendigen Wahnsinn in Zeilenform von <strong>Plan B</strong> und <strong>Kaas</strong> plus verströmender Liebe und in den Boden verankerte Verse von <strong>Maeckes</strong> und <strong>Tua</strong> mit astreinem technischen Vortrag. Soviel zur Theorie.</p><h4>Tracks:</h4><p><strong>1. Jump </strong>(<a
title="Video: Die Orsons - Jump" href="http://www.youtube.com/watch?v=qKpTr7KWBgU" target="_blank">Video anschauen</a>)</p><p>Das O ist wieder back. Representer im Orsonsstil. Die 4 Protagonisten bringen in gewohnter Manier erstmal paar amüsante Zeilen ohne groß was zu sagen. Die Hook lädt zum springen ein. <strong>Kaas</strong> flowt überraschend stark.</p><p><strong>2. Die Fanfaren</strong></p><p>Guter <strong>Plan B</strong> Part, sehr guter <strong>Maeckes</strong>, und umwerfender <strong>Kaas</strong>, der einfach mal den Bogen zwischen Kain und Abel, Kanye West und den <strong>Orsons</strong> spannt mit irrem Flow und noch irreren (stimmt das so?) Stimmvariationen. Da verzeiht man ihm auch die schrecklich kreischend gesungene Hookline.</p><p><strong>3. jetzt</strong></p><p><strong></strong>Sanfte Klänge umranden die Gedankengänge der <strong>Orsons</strong>, die über Vergänglichkeit und die Zukunft philosophieren. <strong>Tua</strong> wundert sich überhaupt so alt geworden zu sein, während <strong>Kaas</strong> eine goldene Zukunftsvision ausmalt. Mit Platin an den Wänden. &#8220;Sollten unsere Kinder irgendwann mal meckern: Früher war alles viel besser. Dann meinen sie damit jetzt.&#8221;</p><p><strong>4. Kalter Krieg</strong></p><p><strong>Die Orsons</strong> rüsten auf. Mit Jesus, Buddah und Muhammed im Rücken von <strong>Kaas</strong>, und der grandiosen Selbsreflektion von <strong>Tua</strong> sind sie bestens gewappnet jede Schlacht zu überstehen. Und zur Not hat <strong>Plan B</strong> noch Nunchucks dabei. &#8220;Ihr meint <strong>Orsons</strong> sei Quatsch Ich mein <strong>Orsons</strong> for life.&#8221; Allerdings verblassen hier die Leistungen der anderen neben Tua zu bloßen Blinklichtern.</p><p><strong>5. Surrealismus</strong></p><p>Der Beat wabbert wunderbar. Und <strong>Tua</strong> zeigt was für ein begnadeter Techniker er ist. <strong>Maeckes</strong> gewohnt philosopisch über die Welt und sich selbst. <strong>Kaas</strong> verliert sich wieder in irren Geschichten. Wie kommt der Kerl auf soviel Unsinn. Sehr coole Hook.</p><p><strong>6. zurückgelassen</strong></p><p>Noch ein Lied über Veränderung und die Schneisen der Zeit. Viel <strong>Tua</strong>, aber dennoch werd ich nicht recht warm mit dem Lied. Langweilige Hook und vor sich hin trudelnder Beat. Schade, wär mehr drin gewesen.</p><p><strong>7. Motherfuckin` Orsons!!!</strong></p><p><strong>Maeckes</strong> zeigt endlich sein komplettes Potential. Methaphernreich, intelligent und so derbe geflowt, &#8220;als ob er jeden Wasserhahn auf Ex leer trank.&#8221; <strong>Plan B</strong> fällt dagegen meilenweit ab. Und <strong>Kaas</strong> in all seiner Bescheidenheit erklärt <strong>Tua</strong>, <strong>Mackes</strong>, <strong>Plan B</strong> und <strong>Casper</strong> zu den besten Rappern. <strong>Tua</strong> schliesst dann mit einem gnadenlos grandiosen Part ab. Einzig die Hook nervt. Trotzdem toll.</p><p><strong>8. Hi Fuss Posifeet</strong></p><p>Der bescheuertste Song der EP, aber witzig. <strong>Die Orsons</strong> geben deutsche Begriffe vor und reimen dann die englischen Übersetzungen aufeinander.</p><p><strong>9. Ihr misskapiert es</strong></p><p>Packender Beat. <strong>Basstard</strong> bringt gute Leisung, ich mag den Typ aber nicht. <strong>Plan B</strong> witzig, kritisch, gut. Doch was <strong>Kaas</strong> veranstaltet ist der schiere Wahnsinn. Umwerfender Part, tolle Technik. Der selbstironische Hinweis zu <strong>Tua</strong> zu skippen wer Wert auf Reime legt, muss bei dieser Darbietung ignoriert werden. Herrlich. Schon auf <strong>Manx</strong> kam mir <strong>JAW</strong> etwas gelangweilt im Vortrag vor und das hat sich nicht geändert. Die Eloquenz und Reimtechnik stimmt, der Hunger fehlt. <strong>Maeckes</strong> bringt das Ganze dann souverän zu Ende. Ein würdiger Abschluss der EP.</p><h4>Fazit:</h4><p>Die Beats bleiben trotz der genialen Produzenteneigenschaften eines <strong>Tuas</strong> und der Kreativität eines <strong>Maeckes</strong> etwas hinter den Erwartungen zurück. Zwar wabbert und brummt es teilweise ganz ordentlich, aber so richtig eindrucksvoll bleibt nur wenig hängen. Allerdings denke ich, da werden Kräfte für das anstehende Album gespart. Was allerdings technisch und lyrisch losgelassen wird ist über jeden Zweifel erhaben. <strong>Maeckes</strong> philosophiert wie eh und je, <strong>Plan B</strong> lässt seinen amüsanten Gedanken freien Lauf, <strong>Tua</strong> eh längst nicht mehr von dieser Welt und was dann noch <strong>Kaas</strong> abliefert ist letzlich der bloße Irrsinn. Wunderbar verspielt das Ganze. Und ein schön angerichteter Appetithappen um die Zeit zum neuen Album zu überbrücken. <strong>Juice</strong> kaufen&#8230;.<span
style="text-decoration: underline;"><strong>JETZT!!!</strong></span></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.playmuzikk.de/2012/04/01/die-orsons-jetzt-ep/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>eou &#8211; Kid Life Crisis</title><link>http://www.playmuzikk.de/2012/02/28/eou-kid-life-crisis-review/</link> <comments>http://www.playmuzikk.de/2012/02/28/eou-kid-life-crisis-review/#comments</comments> <pubDate>Tue, 28 Feb 2012 11:30:32 +0000</pubDate> <dc:creator>Lisa</dc:creator> <category><![CDATA[140 Zeichen]]></category> <category><![CDATA[Featured]]></category> <category><![CDATA[National]]></category> <category><![CDATA[Rookie]]></category> <category><![CDATA[eou]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.playmuzikk.de/?p=37749</guid> <description><![CDATA[Releasedate: 03. Februar 2012<br
/> Label: -<br
/> Spieldauer: 01:00:48<br
/> Homepage: <a
alt="eou Homepage" title="eou Homepage" href="http://www.eoumusic.com/" >eou Homepage</a> &#160;]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
id="infobox"><h3>Tracklist:</h3><p>01. <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=eNDFXysoHv4" target="_blank">immernochso</a><br
/> 02. IMOK<br
/> 03. Und alle so yeah<br
/> 04. Aber nicht<br
/> 05. Schmetterhund<br
/> 06. <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=gZKEKzDeu3k" target="_blank">Problemkinder</a> (ft. <a
href="https://www.facebook.com/ahzumjot" target="_blank" data-hovercard="/ajax/hovercard/page.php?id=190742377613505">Ahzumjot</a>)<br
/> 07. Kopf on the Rocks<br
/> 08. Kein Lieblingslied<br
/> 09. Bin ich Fan von<br
/> 10. Kryptonit (ft. <a
href="https://www.facebook.com/RRRockstah" target="_blank" data-hovercard="/ajax/hovercard/page.php?id=265983224999">Rockstah</a>)<br
/> 11. Weltverschlimmbesserer<br
/> 12. Alles cool</p></div><p><em>„Ich wollte nie erwachsen sein, hab mich immer zur Wehr gesetzt&#8230;“</em></p><p>Hätte <strong>Peter Maffay</strong> zu Zeiten von <a
href="http://www.myvideo.de/watch/6156620/Nessaja_Peter_Maffay" target="_blank">Nessaja</a> schon <strong>eou</strong> gekannt, hätte er sie bestimmt gefeatured für den Track. Obwohl es bei <strong>eou</strong> eher so scheint, als ob sie sich nicht zur Wehr setzen brauchen, denn sie werden einfach nicht erwachsen. Sie wahren sich ihr inneres Kind, leben weiter den Leichtsinn der Jugend, der Kindheit, haben immer noch keine Ahnung was sie später mal machen wollen &#8211; kurz gesagt: sie klappen ihr Bilderbuch auf und zeigen uns Bilder. Bilder aus Beats und Texten. Schöne Geschichten, mit denen sich jeder identifizieren kann.</p><p>Nachdem die Augen der erwachsen werdenden Internetjugend zuerst auf Nerds und dann auf Hunden lagen, liegen sie nun auf den Kindern. Ein Jahr nach Veröffentlichung ihres <a
title="Free-Download: eou - WIRSIND10" href="http://www.playmuzikk.de/2011/01/27/eou-wirsind10-free-download/" target="_blank">Geburtstagstapes WIRSIND10</a> releasen <strong>Crusoe &amp; Snew</strong> nun endlich das 12 Tracks umfassende <a
title="Cover + Tracklist: eou - Kid Life Crisis" href="http://www.playmuzikk.de/2012/01/08/eou-kid-life-crisis-cover-tracklist/" target="_blank">Album Kid Life Crisis</a>. Wie man sich am Titel bereits denken kann, geht es inhaltlich um die Kindheit und wie sehr man sie doch vermisst. Von Problemen, die man heute hat, aber damals nie hatte, vom keine Zeit haben, weil man abhängen muss, vom Scheitern und vom trotzdem träumen.<br
/> Gleich als erster Track des Albums begegnet einem die <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=eNDFXysoHv4" target="_blank">Videoauskopplung Immernochso</a>. Kein anderer Track hätte an dieser Stelle passender sein können. Nicht, dass die Single inhaltlich schon das ganze Album beschreibt, aber es fasst bereits ziemlich gut zusammen, was einen dort erwartet. Synthielastige und komplett selbstgemachte Beats (bei den Songs 01, 07 &amp; 12 mit kleiner Hilfestellung von <strong>Levon Supreme</strong>) bilden das Soundbild, Texte, mit denen sich jeder Mensch, der mal Kind war &#8211; und das dürften so ziemlich alle irgendwann einmal gewesen sein &#8211; identifizieren kann, steuern die passenden Bilder dazu.</p><p>Was ein wenig verwunderlich ist: die niedrige mediale Aufmerksamkeit die das Werk von <strong>eou</strong> bekam, trotz Zugehörigkeit zu <strong>Falks „Neuer Reimgeneration“</strong> und der näheren Umgebung von <strong>Rockstah</strong> und <strong>Ahzumjot</strong>. Wo wir grade bei den beiden sind: Der gerade am neuen Album arbeitende <strong>Rockstah</strong> und <strong>Montys Herrchen Ahzumjot</strong> sind die einzigen Featuregäste auf <strong>Kid Life Crisis</strong>. Was durchaus gut ist, denn allzu viele Features zerstören gerne mal einen roten Faden.</p><p>Kopfnickerpotential bei nahezu jedem der Lieder und melancholische Klänge bei <strong><a
href="http://www.youtube.com/watch?v=tF3hKq62SZc" target="_blank">Kryptonit</a></strong>, welches es vor kurzem noch als Dankeschön auf YouTube zu hören gab. Heimlicher Star des Albums ist aber auf alle Fälle Tristan. Tristan ist im Gegensatz zu <strong>Crusoe und Snew</strong> tatsächlich noch ein kleiner Racker und durch sein Mitwirken auf jedem Track und die kindliche Attitude wird das Werk erst wirklich komplettiert.</p><p><em>„Denn mein Problem ist, wenn’s kein Problem gibt, dann gibt es ein Problem.“ </em>- <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=gZKEKzDeu3k" target="_blank">Problemkinder ft. Ahzumjot</a></p><p>Also habe ich nun ein Problem. Denn zu gerne würde ich hier und da einige Sachen bemängeln. Schreiben, dass <strong>Crusoe</strong> den Takt nicht trifft, <strong>Snew</strong> nicht rappen kann, dass wir das alles schon hundert mal gehört haben und die Beats sich anhören wie von jedem x-beliebigen Rapper. Zugegeben, die Beats sind eigenwillig und somit wahrscheinlich nicht feierbar für jeden Hörer, außerdem war <strong>Ice Ice Baby</strong> im Original von <strong>Vanilla Ice</strong> schon ziemlich nervig (Sample auf <strong>Kopf on the Rocks</strong>), aber dafür punkten Songs wie <strong>Kein Lieblingslied</strong> mit unglaublich sympathischen Thesen, warum man als Rapper nun mal doch nicht so viel Geld verdient wie manche gerne glauben wollen. Auch <strong>Bin ich Fan von</strong> ist ein absoluter Anspieltipp. Hätte ich Eier, würde ich diese darauf verwetten, dass sich jeder von euch in mindestens 10 der aufgezählten Dinge wiederfindet!</p><p>Ganz gleich, ob ihr mindestens 100 mal eines bisher veröffentlichten Videos gesehen habt, einfach nur die „Neue Reimgeneration“ abgöttisch liebt, oder am Peter Pan-Syndrom leidet: Wer die <strong>Kid Life Crisis</strong> bisher noch nicht durchlitten hat, sollte sich das Album von <strong>eou</strong> möglichst schnell zulegen, um die passende Begleitmusik dazu parat zu haben!</p><p>Und alle so: Yeah!</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.playmuzikk.de/2012/02/28/eou-kid-life-crisis-review/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>DLG &#8211; Kapitel 0</title><link>http://www.playmuzikk.de/2012/02/09/dlg-kapitel-0-review/</link> <comments>http://www.playmuzikk.de/2012/02/09/dlg-kapitel-0-review/#comments</comments> <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 12:00:24 +0000</pubDate> <dc:creator>Lisa</dc:creator> <category><![CDATA[140 Zeichen]]></category> <category><![CDATA[Featured]]></category> <category><![CDATA[DLG]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.playmuzikk.de/?p=37144</guid> <description><![CDATA[Releasedate: 03. Februar<br
/> Label: -<br
/> Spieldauer: 47:02
Homepage: <a
alt="DLG Homepage" title="DLG Homepage" href="http://www.dlg-musik.de/">DLG-Musik.de</a> &#160;]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
id="infobox"><h3>Tracklist:</h3><p
style="text-align: justify;">01. Die Einführung<br
/> 02. Architekt<br
/> 03. <a
title="Kapitel 0" href="http://www.playmuzikk.de/2011/12/07/dlg-kapitel-0-cover-tracklist-snippet/">Kapitel 0</a><br
/> 04. Kein Weg zurück<br
/> 05. Mesut Özil (ft. Separate)<br
/> 06. Der letzte Zug in Richtung Nichts<br
/> 07. Mann im Mond<br
/> 08. Nochmal<br
/> 09. Herbstwind<br
/> 10. Mitternacht<br
/> 11. Abrechnung<br
/> 12. Frau der Sonne<br
/> 13. Senelis<br
/> 14. David (Brief an mich)</p><h3>Snippet:</h3><p><object
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style="text-align: justify;"><em>&#8220;Das ist das Intro zum besten deutschsprachigen Album mit Herz und Seele.&#8221;</em></p><p>Wenn das der erste Satz ist, den man von einem Album hört, denkt man an genau zwei Sachen: Überheblichkeit á la <strong>Laas Unltd.</strong> und <em>&#8220;bitte nicht noch so ein Tape&#8221;</em>. Zugegeben, anfangs war ich etwas voreingenommen, hatte kein wirklich gutes Bild von <strong>DLGs</strong> neustem Werk <strong>Kapitel 0</strong>. Doch dieser Eindruck sollte nach erstmaligem Durchhören der Platte schnell verschwinden.</p><p>Der Dortmunder <strong>David Losch</strong>, so <strong>DLG</strong> bürgerlich, rappt seit seinem 13. Lebensjahr. Anfangs noch unbekannt, steigerte er sich stetig, brachte eine breite Masse an Free-Releases (u.a. &#8220;<a
title="Mixtape: DLG - Aus meinem Mund in deinen Kopf" href="http://www.playmuzikk.de/2010/11/12/playmuzikk-de-praesentiert-dlg-aus-meinem-mund-in-deinen-kopf-free-download/" target="_blank">Aus meinem Mund in deinen Kopf 1</a> + <a
title="Mixtape: DLG - Aus meinem Mund in deinen Kopf 2" href="http://www.playmuzikk.de/2011/03/07/dlg-aus-meinem-mund-in-deinen-kopf-2-mixtape/" target="_blank">2</a>&#8220;), rockte mit <strong>Montez</strong> deutschlandweit die Bühnen, gründete die <strong>Crew Dead Poets Society</strong> und trat sogar beim diesjährigen Paderborner Hip Hop Day auf.<br
/> Nun, nach einigen Jahren, beschließt er mit einer zum Verkauf angebotenen Platte einen weiteren Schritt zu gehen, einen Strich unter alles zu setzen was bisher war und ein neues Kapitel aufzuschlagen. Das <strong>Kapitel 0</strong>.</p><p>14 wohldosierte Tracks findet man auf diesem Kapitel. Ein Kapitel, das sich um Vergangenheit, Zukunft, alte Liebe und Herzschmerz dreht. Ein Einblick in das Leben des <strong>DLG</strong>. Features sucht man auf diesem Werk fast vergebens, denn außer auf dem Lied <strong>Mesut Özil</strong>, auf welchem er von keinem geringeren als <strong>Separate</strong> unterstützt wird, ist <strong>Kapitel 0</strong> Gästelos.<br
/> Schaut man sich die Produzenten an, so wird es schon bunter. Da hätte man zum einen <strong>DLG</strong> selbst, zum anderen Hausproduzent <strong>Exzact, Diamond Style Productions, Dennis „Kenika“ Losch, Richie Roccafella, Freshmaker, Bjet und X-Plosive.</strong> Bis auf <strong>Diamond Style Productions</strong> also alles alte Bekannte. Auch wenn die Riege an Produzenten erst einmal abschreckend wirkt, so sind die Beats gut gewählt und fügen sich zu einem durchgängig melodiösen Gesamtwerk zusammen.</p><p>Thematisch zieht sich ein roter Faden durch das komplette Album, getränkt in Melancholie, Schmerz, ehrlichen Songs und umwickelt dabei eine gute Portion unstillbaren Hungers. Passt also perfekt zur aktuellen Wetterlage und zur eher traurigen und kalten Jahreszeit. Bis auf den Track <strong>Mesut Özil,</strong> der durch seinen Beat eher ein Gute-Laune-Sommer-Sonne-Track ist und daher schon fast aus dem Konzept fällt.</p><p>Ein wenig belastend find ich das immer wiederkehrende Thema der verflossenen Liebe. Da gibt es nämlich nicht einen, nicht zwei, sondern ganze drei Tracks zu. Für alle weiblichen Hörer bestimmt die besten Songs des Albums. Tipps meinerseits sind jedoch zum einen <strong>Architekt</strong>, <strong>Abrechnung</strong> sowie der bis dato schon öfter erwähnte Track <strong>Mesut Özil</strong>. Zweiterer handelt zwar auch vom verhassten Liebesthema, hebt sich aber von der Masse ab. Kennt man <strong>DLGs</strong> Musik aber und ist selbst nach der <a
title="Song: DLG - One Love 10" href="http://www.playmuzikk.de/2011/05/03/dlg-one-love-10-audio/" target="_blank">10-teiligen</a> <a
title="Download: DLG - One Love Serie" href="http://www.playmuzikk.de/2010/09/19/augen-auf-dlg-newcomer/" target="_blank">One Love-Reihe</a>, in der es ausschließlich um die Liebe zu dieser einen Frau ging, noch Fan, dürfte man großen Gefallen an eben jenen Liebes- und Herzschmerz-Songs finden. Langzeitfans sind also damit vertraut und darauf vorbereitet.</p><p><em>&#8220;Werde zur Angst, oder die Angst frisst irgendwann dich&#8230;&#8221;</em></p><p>Ein weiterer absoluter Anspieltipp ist <strong>David (Brief an mich)</strong>. Schöne Idee, schöne Umsetzung. Eine Art offener Brief an sich selbst. David erzählt von den Highlights seiner bisherigen Karriere, vom Anfang bis zum jetzigen Zeitpunkt aus der Beobachter-Perspektive.</p><p>Ein Punkt bleibt jedoch, der einen etwas bitteren Nachgeschmack auf der Zunge hinterlässt: Ein fehlendes Feature vom ehemaligen Kumpel <strong>Montez</strong>. Die beiden haben nicht nur mit ihrer <a
title="Free-Download: DLG &amp; Montez - Raus mit der Sprache EP" href="http://www.playmuzikk.de/2010/09/10/dlg-montez-raus-mit-der-sprache-ep-free-download/" target="_blank">Raus mit der Sprache EP</a> bewiesen, dass sie super miteinander harmonieren, sondern sich auch bei Liveauftritten sehr gut ergänzt. Der Split mag für die betroffenen ein schleichender Prozess gewesen sein, für die Hörer allerdings war seit Ankündigung des Albums die Erwartung an ein Feature präsent. Und da diese Erwartung leider nicht erfüllt werden konnte, bleibt ein kleines Stückchen Leere im großen Bild. Oder besser gesagt: Es findet sich eine leere Seite im Buch mit der Aufschrift <em>&#8220;Kapitel 0&#8243;</em>&#8230;</p><p>Abschließend bildet sich aber ein durchaus gutes Urteil über <strong>Kapitel 0</strong>. Mal eine schöne Abwechslung zum derzeitigen Rapgeschehen in Deutschland, das durch das Wort &#8220;Hype&#8221; anscheinend den langersehnten &#8220;Swag&#8221;-Nachfolger gefunden hat und sich momentan zu einer riesigen Blase aufbläht, in welche nicht nur haufenweise Artists reinspringen, sondern auch Labels mitmischen wollen. Bodenständig ist er geblieben, der Dave. Und das soll bitte auch so bleiben!<br
/> Außerdem merkt man, dass die Jungs rund um <strong>DLG</strong> diesen gewissen Biss und massig Spaß an der Sache haben! Wer also gute, neue Musik, sowie einen frischen, jungen Künstler unterstützen möchte, der sollte doch bitte <strong>Kapitel 0</strong> zu einem festen Bestandteil seiner Plattensammlung machen. Allzu viel könnt ihr mit diesem Album nicht falsch machen.</p><p><iframe
style="width: 120px; height: 240px;" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=000000&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=playm0b-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as4&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;ref=ss_til&amp;asins=B006T8WYGA" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="320" height="240"></iframe></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.playmuzikk.de/2012/02/09/dlg-kapitel-0-review/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Marsimoto &#8211; Grüner Samt</title><link>http://www.playmuzikk.de/2012/01/19/marsimoto-gruener-samt-review/</link> <comments>http://www.playmuzikk.de/2012/01/19/marsimoto-gruener-samt-review/#comments</comments> <pubDate>Thu, 19 Jan 2012 11:25:01 +0000</pubDate> <dc:creator>Widefeld</dc:creator> <category><![CDATA[140 Zeichen]]></category> <category><![CDATA[Featured]]></category> <category><![CDATA[National]]></category> <category><![CDATA[Marsimoto]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.playmuzikk.de/?p=36369</guid> <description><![CDATA[Releasedate: 13. Januar<br
/> Label: Four Music (Sony BMG)<br
/> Spieldauer: 55:20<br
/> Homepage: <a
title="Marsimoto Homepage" alt="Marsimoto Homepage" href="http://marsimoto.de/" >Marsimoto Homepage</a><br
/> &#160;]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
id="infobox"><h3>Tracklist:</h3><p>1. Grüner Samt<br
/> 2. Wellness<br
/> 3. Der springende Punkt<br
/> 4. Indianer<br
/> 5. Ich Tarzan, du Jane<br
/> 6. Grünes Haus<br
/> 7. Marsi der Zigeuner<br
/> 8. Mein Kumpel Spalding<br
/> 9. Alice im WLAN Land<br
/> 10. I Got 5<br
/> 11. Absinth<br
/> 12. Blaue Lagune<br
/> 13. Angst<br
/> 14. Wo ist der Beat<br
/> 15. Für Uwe<br
/> 16. Der Sänger von Björk<br
/> 17. Green Granada<br
/> 18. Cuba Clubbing Junior (‘I Hate Techno’ Remix)</p><h3>Hörproben:</h3><p><a
href="http://www.amazon.de/gp/recsradio/radio/B0066978KO/ref=pd_krex_dp_a" target="_blank">Hörproben via Amazon</a></p><h3>Film zum Album:</h3><p><iframe
src="http://player.vimeo.com/video/34148292?color=207000" frameborder="0" width="230" height="129"></iframe></p></div><p
style="text-align: justify;"><em>&#8220;Du siehst n Denkmal zwischen einstürzenden Altbauten&#8221;</em></p><p>Der kleine, grüne, kiffende Zigeuner, den genialen Windungen des Herrn Martens entsprungen, hat sich wieder eingesperrt, eine komplette Grasplantage weggeraucht und ein Album aufgenommen &#8211; und wenn <strong>Marsimoto</strong> schon ein Album macht, dann aber richtig. Und er hat verdammt viel erlebt, gesehen und zu erzählen. Immer noch der lebende Beweis dafür, dass Gras die Kreativität beflügelt und eher eine Massage für Gehirnzellen darstellen mag. Denn <strong>Marsi</strong> war wohl schon auf jedem Fleck der Erde, hat dort alles erlebt was es zu erleben gibt und entführt mit atmosphärisch dichten Bildern in seine eigene grüne Welt. Dass der Schöpfer des kleinen Träumers zwei trotz all ihrer Gemeinsamkeiten dennoch so unterschiedliche Figuren entwickelt hat, ist eine Kunst für sich. <strong></strong></p><p><strong>Marsimoto</strong> hat den gleichen laid back Flow wie <strong>Marteria</strong>, die selbe Fülle an Wortspielereien, an popkulturellen Anspielungen und wahnsinnig gut produzierte Hammerschläge an Beats und dennoch ist die Atmosphäre und Stimmung so unterschiedlich, dass man wirklich meint es sei eine andere Person, sogar so, dass man ihm abkauft, dass er ein kleiner grüner Kiffer ist. Ein bisschen ausserirdisch wirkt er manchmal, auch wegen der gepitchten Stimme. Und was er mit <strong>&#8220;Grüner Samt&#8221;</strong> auf Rapdeutschland loslässt ist zumindest schon mal überirdisch.</p><p><strong>Marsimoto</strong> berichtet von seinen Erfahrungen als Wal und der Bedrohung der Walfänger (<strong>&#8220;Blaue Lagune&#8221;</strong>), er berichtet von seinem Ausflug auf die einsame Insel auf dem ihn der Bruder von Freitag, sein Basketball Spalding begleitete (<strong>&#8220;Mein Kumpel Spalding&#8221;</strong>), er erkämpft das Land der <strong>&#8220;Indianer&#8221;</strong> zurück, war bei jedem Todesfall großer Musiklegenden dabei (<strong>&#8220;Der springende Punkt&#8221;</strong>) und zitiert sich einmal quer durch die Filmlandschaft (<strong>&#8220;Für Uwe&#8221;</strong>). Kurz: <strong>Marsimoto</strong> hat 5 mal soviel erlebt wie überhaupt möglich (<strong>&#8220;I got 5&#8243;</strong>). Die Bilder die er dabei zeichnet sind ebenso simpel wie eindringlich. All das ist gespickt mit kleinen Wortspielereien und allerlei Querverweisen.</p><p>Wenn<strong> Marsi</strong> dann gegen Ende der Spielzeit fragt, wo denn der Beat sei, da dieses Plastiksynthesizer-Polizeisirenen-Gedudel die Bezeichnung gar nicht verdiene, schließt sich der Kreis. Er selbst kann sich schließlich entspannt zurücklehnen. Sein Produzententeam leistet herausragende Arbeit. Hier wurden keine Beats gepickt und darauf paar 16er gepackt, hier geht die Instrumentalisierung mit den Texten eine Symbiose ein, wie man sie selten zu hören bekommt. So unterschiedlich und vielschichtig die Themen, so differenziert kommen die Beats daher. Jedes Lied hat seine eigene Stimmung, die grandios zum Hörer übertragen wird. Wenn <strong>Marsi</strong> über sein Leben als Wal erzählt, meint man ihn wirklich durch die <strong>&#8220;Blaue Lagune&#8221;</strong> tauchen zu sehen, angstvoll fliehend vor den bösen Walfängern, dass es einen geradezu betroffen macht. Sein ganz besonderer Charme zieht sich dabei wie ein roter Faden durch das Album. Man muss den grünen Kerl einfach lieb haben und man kauft ihm jeden seiner Sätze ab. <strong>Marsimoto</strong> weiß eben alles &#8211; PUNKT!</p><p>Neben so einem überragenden Gesamteindruck geraten die kleineren Schwächen beinah in Vergessenheit. So stören beim Song <strong>&#8220;Indianer&#8221;</strong> die indianischen Gesänge den Hörfluss eher statt ihn zu bereichern. Dafür bietet der Song viel inhaltliche Tiefe. Das Indianer die Coolsten sind sollte spätestens nach dieser Argumentation jedem klar sein: „Wer sind die Coolsten: Ich sags euch: Indianer.. -iana -iana!“</p><p>Dass <strong>Marsimoto</strong> wahrscheinlich bedingt durch stetigen Graskonsum während der Albumproduktion seinen typischen, sehr behäbigen, langsamen Flow beibehält und diesen nur selten variiert, ist einer leichten Monotonie beizumessen und wirkt zusammen mit den meist sehr einfachen Reimen etwas veraltet. Auf <strong>&#8220;Absinth&#8221;</strong> bricht er ein wenig aus der Monotonie, wäre schön wenn das noch öfter der Fall wäre. Aber wer Kettenreaktion auf Catherine Zeta Jones reimt hat bei mir sowieso ein Stein im Brett.<br
/> Bleibt zu hoffen, dass <strong>Marteria</strong> auch als sein Alter Ego <strong>Marsimoto</strong> genug Leute abgreift um Deutschrap weiteren Wind unter die Flügel zu blasen. Potential genug hat sein neustes Werk auf jeden Fall. Also kaufen, hören, grün werden! <em>„Endlich wird wieder gekifft.“</em></p><div
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style="margin-right: 20px; float: left;"><iframe
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isPermaLink="false">http://www.playmuzikk.de/?p=36214</guid> <description><![CDATA[Releasedate: 13. Januar<br
/> Label: Chimperator<br
/> Spieldauer: 39:17<br
/> Homepage: <a
alt="Chimperator Homepage" title="Chimperator Homepage" href="http://www.chimperator.de/" >Chimperator Homepage</a><br
/> &#160;]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
id="infobox"><h3 style="text-align: justify;">Tracklist:</h3><p
style="text-align: justify;">01. Raus<br
/> 02. SHSFLS<br
/> 03. Moment<br
/> 04. Babylon<br
/> 05. Nur du zählst<br
/> 06. MP3 Player<br
/> 07. Menetekel<br
/> 08. Vadata<br
/> 09. Stadt aus Heißluftballons</p></div><p><em>&#8220;</em><em>Warum kann ich meinen Mp3-Player nicht lauter machen, ich will die Welt nicht hören!&#8221;</em></p><p>Die letzten Grautöne verhallen noch zaghaft und schnappen ein letzes Mal nach Luft um langsam würdig zu verenden. Wie gewohnt startet <strong>Tua</strong> mit den letzten Tönen seines vorherigen Machwerks sodass die Geschichte ewig weitergeht. Die <strong>„Nacht“</strong> wurde <strong>„Inzwischen“ „Grau“</strong>, der Morgen dämmert zaghaft und die <strong>„Stille“</strong> der Dunkelheit weicht so langsam wieder dem Lärm des Tages. Du blickst melancholisch aus dem Fenster und willst noch ein wenig die Einsamkeit des warmen Dunkel genießen und beschließt etwas frische Luft zu schnappen und <a
title="Cover + Tracklist: Tua - Raus" href="http://www.playmuzikk.de/2012/01/03/tua-raus-ep-cover-tracklist/" target="_blank">„Raus“</a> zu gehen.</p><p>MP3-Player, eine halbleere Packung Kippen und deine Gedanken sind deine treuen Begleiter. Wut schlummert dort tief unter der Decke aus einsamen Schweigen und verlorenen Blicken. Beinah surreal läufst du mechanisch, wie fremdgesteuert über kalte Brücken, vorbei an schmerzhaft grauen Beton. Scheinwerfer ein paar weniger Autos spiegeln sich in deinen Pupillen. Sonst bist da nur du, allein mit dir selbst. Gedanken um Leben und Tod kreisen in dir, gipfeln sich in einem tiefen Moment der Erkenntnis, dass nichts ewig bleibt. Kalte Luft rempelt dich grob von der Seite an, die Kapuze schützt das Gesicht vor der Kälte und der aufdringlichen Unabdingbarkeit der Welt. Verloren und kaputt schlenderst du zum Kippenautomat, für den du nur ein müdes Lächeln übrig hast und ziehst dir eine Packung. Du steckst dir eine Zigarette an, ziehst daran und schließt deine trüben Augen. Es beginnt leise zu regnen. Zeit heim zu gehen. Im Warmen angekommen legst du dich quer übers Bett. Selbstzweifel, Lügengebilde, aufgebaute Kartenhäuser vergangener Träume und Ziele verfolgen dich auf eindringliche Weise. Unwohl drehst du dich von Seite zu Seite.. Erschöpft fallen dir die Augen zu. Als du aufwachst verhallen die letzten Töne von „Raus“ in deinem Gehör. Sie werden irgendwann auch wieder den Anfang eines neuen Kapitels bilden und du fragst dich wie die Geschichte wohl weitergehen mag&#8230;</p><p><em>„Irgendwie ist das Musik zum Durchdrehen, bei der man ganz still sitzen bleibt.“ &#8212; „Hätte er jedem Lied einen seiner unvergesslichen Texte geschenkt, von welchem Ausmaß wäre die Ungreifbarkeit dieser EP.“ &#8212; „Das sind keine Lieder mehr, das sind Gefühle.“ &#8212; „Tua packt alles was er findet mit der Neugier und dem Erkundungsreiz eines Kindes auf Musik und Stimme und guckt was dabei rauskommt, dabei geht er mit der Zielstrebigkeit und Durchdachtheit eines Erwachsenen vor.“  &#8211; „Will, soll, mag kein Rap sein, sondern Musik. Ist aber mehr als das.“ &#8212; „Jeder Ton eine Momentaufnahme eines verlorengegangen Lebens, dabei wird Einsamkeit, Melancholie und Traurigkeit, in einer unbegreiflichen Welt, zelebriert.“</em></p><p><em></em>EP: Raus<br
/> Interpret: Tua<br
/> Veröffentlicht: 13.01.12<br
/> Genre: Tua</p><p>Widefeld</p><h3><a
title="Merchstore: Tua - Raus" href="http://www.merchstore.net/mainstore/Tua_Raus_r1441.html" target="_blank">Kaufen: Tua &#8211; &#8220;Raus&#8221; @Merchstore</a></h3> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.playmuzikk.de/2012/01/14/was-kleines-ueber-raus/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> </channel> </rss>
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